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		<title>Schweizer Holzbau</title>
		<link>http://www.schweizerholzbau.ch/</link>
		<description>Die innovative Fachzeitschrift für das Holzbaugewerbe.</description>
		<language>de</language>
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			<title>Schweizer Holzbau</title>
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			<description>Die innovative Fachzeitschrift für das Holzbaugewerbe.</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 19 Mar 2013 17:56:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Klar im Formalen, komplex im Werden </title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M525785d696e.0.html</link>
			<description>Mitten im grossen Innenhof der von der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) realisierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst am Bau erfreut sich bei der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich einer langen Tradition. Waren es in den Gründerjahren mehrheitlich Wandmalereien, welche die Häuserfassaden verziert haben, so sind es heute figürliche Kunstprojekte, die auf sympathische Art die Identifikation der BewohnerInnen mit ihrer Siedlung fördern sollen. Aktuellstes Beispiel dafür ist die vom Zürcher Künstler Marco Ganz geschaffene Skulptur mit einer wundersamen Namensgebung: &quot;Snaporaz.&quot; Den Namen &quot;Snaporàz&quot; bringen Cineasten mit dem Schürzenjäger in Frederico Fellinis Film &quot;Stadt der Frauen&quot; in Verbindung. </p>
<h2>Eine Hightech-Holzskulptur </h2>
<p>Für Ganz, der sein Schaffen auf Handwerkliches ausrichtet, ist es eine unfassbare Skulptur, die - einem Comic oder einem Traum entsprungen - nach eigenem Gusto interpretiert werden darf. Vielleicht könnte man darin eine Flamme, einen Keimling, einen Wegweiser, eine Kaulquappe, einen Leuchtturm, eine Boje, einen Köder sehen - oder was auch immer. Die dynamische Statur dieser Skulptur ist geprägt von der Vorstellung des Künstlers, dass eine imaginäre Wirbelsäule im Innern ihres Körpers ihr ganzes Gewicht trägt, ihre Balance hält und ihre energetisch schwingende Bewegung kontrolliert. Snaporaz ist ein Symbol, das wie ein Blitz aus heiterem Himmel im Boden einschlägt oder sich kraftvoll nach oben windet und der Sonne entgegenreckt. </p>
<p>Die Skulptur zeigt exakt nach Süden. Sie wird dadurch zu einer Art Sonnenuhr, deren Schatten jeden Tag anders über die Rasenfläche wandert. Auch ihr Farbton wandelt sich ständig. Dem rohen Holzkörper von &quot;Snaporaz&quot; wurden achtzehn Schichten einer Polyurethan-Beschichtung, die ein Effektpigment enthält, aufgetragen. Bei praller Sonne beginnen die Effektpigmente in der Lackierung richtiggehend orange zu leuchten. Erst aus der Nähe zeigt sich, dass diese Skulptur komplett aus Holz besteht. Sie besteht aus hunderten von Lagen verleimter Fichte, aus Furnierschichtholz, und zeigt einem je nach Blickwinkel völlig andere Strukturen. Snaporaz wirkt wie aus einem einzigen Stück Holz gedrechselt. </p>
<h2>Digitalisiertes Wunderwerk </h2>
<p>Snaporaz ist einerseits eine klassische Skulptur mit einem Volumen von 15 Kubikmetern und einer Oberfläche von 44,2 Quadratmetern, gleichzeitig aber auch eine, die im zwanzigsten Jahrhundert noch nicht machbar gewesen wäre. Vor zehn Jahren gab es weder die geeignete CAD-Software, noch das Know-how der Digitalisierung und die verwendeten Effektpigmente für die Oberflächenbehandlung. </p>
<p>Die Form entwickelte Marco Ganz zunächst handwerklich, über Zeichnungen und Modelle. Bei der nachfolgenden Auftragsarbeit entwickelte das Studio &quot;designtoproduction&quot; in engster Zusammenarbeit mit dem Künstler ein parametrisches 3D-CAD-Modell, mit dessen Hilfe die endgültige Form der Skulptur mit hoher Präzision definiert werden konnte. Anschliessend wurden daraus detaillierte Produktionsdaten für die digitale Fertigung beim Holzbauer abgeleitet. Ausgangspunkt der digitalen Planung waren Pläne und Modelle des Künstlers, die in ein parametrisches 3D-Modell übersetzt wurden. An diesem &quot;virtuellen&quot; Modell konnte der Künstler seinen Entwurf mit Unterstützung der CAD- und Fertigungsexperten weiter entwickeln, bis die Referenzgeometrie alle Beteiligten überzeugte. Zur Kontrolle wurde ein massstabsgetreuer 3D-Druck angefertigt. </p>
<p>Aufgrund der speziellen Anforderungen musste der massive Rohling für Snaporaz aus Furnierschichtholzlagen (Kerto Q) verleimt werden, bevor die Skulptur geschliffen und lackiert werden konnte. Für die computergesteuerte Fertigung wurden die gekrümmten Flankenflächen sowie alle Schraub- und Dübellöcher in entsprechende Bearbeitungen zum Fräsen und Bohren übersetzt, so dass diese ohne aufwendige CAM-Vorbereitung gefertigt werden konnten. In einem letzter Schritt wurden alle Elemente, nach vom Holzbauer definierten Kriterien vorsortiert und optimiert auf den Plattenrohlingen angeordnet, um ...................... </p>
<p><i>Den vollständigen, mit Abbildungen versehenen Beitrag können Sie in der Print-Ausgabe von &quot;SCHWEIZER HOLZBAU&quot; Nr.3-2013 nachlesen. </i></p>]]></content:encoded>
			<category>Report</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 17:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Qualitätssicherung bei Verbindungen im Holzbau</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M58c1233809e.0.html</link>
			<description>Die für unser Gewerbe wichtige Qualitätssicherung soll einfach, sicher und nachvollziehbar sein,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Basis für die Holzbau-Arbeiten bildet der Werkvertrag. Dieser wird zwischen Bauherrschaft und Unternehmer geschlossen. Alle Planer und Fachplaner stehen auf der Seite der Bauherrschaft und sind für diese treuhänderisch tätig. Differenzen, Optimierungen und Ergänzungen zwischen Ausschreibungstext und Werkvertrag, die nach der Ausschreibungsphase erfolgen, sollten schriftlich festgehalten und von beiden Seiten unterzeichnet werden. Was sagt die SIA relevante Norm? Die Norm SIA 118-265 legt im Absatz 1.4 fest, dass die Bauherrschaft bzw. der beauftragte Ingenieur unter der Berücksichtigung von Komplexität und Risiken die Anforderungen an das Qualitätsmanagement (QM) festlegt. Hier gelten drei Stufen: </p>
<p>- I: QM nicht verlangt; </p>
<p>- II: QM-System wird verlangt und ist zu dokumentieren; </p>
<p>- III: Zertifiziertes QM-System nach ISO 9001 wird verlangt</p>
<p>Für die Stufen II und III werden sowohl ein Kontroll- als auch ein Prüfplan verlangt.</p>
<p>Für Schrauben, Nägel, StabdübeI und Bolzen (stiftförmige Verbindungsmittel) aus Stahl ist die Norm SIA 265 massgebend. Blechformteile sowie Gussformteile aus Stahl oder Aluminium werden häufig tragend eingesetzt, sind aber in den SIA-Normen nicht erfasst. Für geschweisste Stahlteile sind die Stahlbaunormen SIA 263 sowie 263.1 zu berücksichtigen. Für die Herstellung von Schweissnähten bei tragenden Bauteilen ist eine Herstellerqualifikation H1 - H5 erforderlich. Die Norm SIA 265 erwähnt die Qualitätssicherung bei Verklebungen nur am Rande und verweist auf die Richtlinien der Klebstoffhersteller. Die Qualitätssicherung für Verklebungen hat sich in den letzten zehn Jahren stark entwickelt. So gibt es Verklebungsmerkblätter verschiedener Ingenieurbüros. Im Weiteren ist beim Normpositionenkatalog NPK 332 &quot;Elementbau in Holz&quot; ein Verklebungsprotokoll angefügt. Bei Verklebungen sind die Produktedatenblätter der Klebstoffhersteller sowie die Merkblätter der Holzbauingenieure zu berücksichtigen. Der erforderliche Pressdruck ist unbedingt einzuhalten. Dieser kann mit Schraubzwingen, Pressen oder durch Schraubenpressverklebung aufgebracht werden. Nagelpressverklebungen sind in der Regel nicht zugelassen. Es ist ein Verklebungsprotokoll zu führen, das täglich nach Arbeitsschluss dem Ingenieur zugesandt wird. Geschickte Unternehmer verlangen das Verklebungsprotokoll visiert vom Ingenieur zurück, denn dann sind sie sicher, dass er es zur Kenntnis genommen und kontrolliert hat. Bei Reklamationen haben sie ein Mittel in der Hand, das den Ingenieur in die Verantwortung einbindet. Kombinierte Verbindungen mit unterschiedlicher Steifigkeit dürfen nichtgleichzeitig angesetzt werden, da das weichere Verbindungsmittel erst anfängt zu wirken, wenn das steifere Verbindungsmittel versagt hat. Somit wären zwei zu schwach dimensionierte Verbindungsmittel zwar in der Summe genügend tragfähig, versagen aber nacheinander und werden so einzeln massgebend. </p>
<h2>Der Prozess </h2>
<p>Mit zunehmendem Vorfertigungsgrad werden immer öfter Verbindungen im Werk eingebaut, die später nicht mehr sichtbar und zugänglich sind. Beim Stahlbeton-Bauwerk erfolgt das Einbringen des Betons erst nach Abnahme der Bewehrung durch den Ingenieur. Genauso ist es beim Holz-Elementbau. Der Unternehmer soll eine Abnahme der Verbindungen durch den Ingenieur im Werk einfordern, damit er seinen Teil des Werkvertrags eingehalten hat. Damit ist er aus der Verantwortung entlassen, falls später Fragen auftauchen. Auch tut er gut daran, die eingebauten und später nicht mehr zugänglichen Verbindungen zu protokollieren und nachvollziehbar abzulegen, um bei Fragen und Schadensfällen Auskunft geben zu können. </p>
<p><i>Den vollständigen, mit Abbildungen und Tabellen ausgestatteten Beitrag können Sie in der Printausgabe von &quot;SCHWEIZER HOLZBAU&quot; Nr. 3 - 2013 nachlesen. </i></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 15:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leichtbau-Pavillon mit einem umlaufenden Portikus</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M5d8c48727ee.0.html</link>
			<description>Ein architektonisch definiertes, auf zwei Geschossebenen verteiltes Raumprogramm charakterisiert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Elemente der Architektur </h2>
<p>In seiner äusseren Erscheinung wird der Neubau durch einen umlaufenden, rund acht Meter hohen Portikus geprägt, der zwischen der Umgebung und dem Innern - je nach Orientierung - eine unterschiedlich tiefe Raumschicht aufspannt (Portikus nach Wikipedia: Säulengang oder Säulenhalle). Dieser Bereich schafft - auch dank der freien Stellung der Stützen - zugleich die nötige atmosphärische Distanz zwischen Innen und Aussen und sichert den Fassaden einen hohen Grad an Eigenverschattung. Damit ist die vom Nutzer angestrebte maximale Durchsicht für die Ausstellungsflächen ebenso gewährleistet wie der Verzicht auf aussenliegende Sonnenstoren. Auf der Süd- und Ostseite ist dem Pavillon ein L- förmig angelegter Reflection Pool vorgelagert, welcher die Nobilität des Gebäudes zusätzlich steigert und das Gebäude schwebend in Erscheinung treten lässt. Der Zugang für die BesucherInnen erfolgt von der Ostseite her über eine leicht ansteigende Rampe; die MitarbeiterInnnen erreichen das Gebäude über einen Nebeneingang auf der Nordseite. </p>
<p>Das Gebäude ist um einen zentralen, überhohen zweigeschossigen Hallenbereich organisiert. Durch ein entlang der Hallensüdseite eingestelltes, über die gesamte Hallenhöhe sich erstreckendes Volumen, bestehend aus abgehängten, silberglänzenden Aluminiumketten, erfährt das Gebäudeinnere seine räumliche Prägung. Diese Ketteninstallation birgt in ihrem Inneren zusätzlich begehbare &quot;Rückzugsräume&quot;, welche die BesucherInnen loungeartig zum Verweilen einladen. Die Gebäudenordseite bildet mit ihrer kompakten, in Massivbauweise erstellten Raumschicht das konstruktive Rückgrad des ansonsten leichten und transparenten Gebäudes, welche neben den Treppenhäusern und Nasszellen auch die notwendigen Lager- und Technikräume beherbergt. Die Ausstellungsfläche im Erdgeschoss verfügt - dank dem überhohen Mittelbereich - über zwei unterschiedliche Raumhöhen, was ein breites Feld unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeiten eröffnet - von wechselnden Ausstellungsinszenierungen bis zu Veranstaltungen mit Projektionen. Die Büroflächen im Obergeschoss organisieren sich ringförmig um die Halle und sind auf der Südseite als Grossraumbüro nutzbar. Die östlichen und westlichen Flächen sind zudem in Einzelbüros unterteilbar. Aus Gründen der Offenheit und Nutzungsflexibilität bildet das ganze Haus eine &quot;Brandschutzeinheit&quot;, was den Einbau einer Sprinkleranlage erklärt. Die lichte Raumhöhe in der Ausstellung (Erdgeschoss) beträgt 4,00 m, im Bürobereich (Obergeschoss) 3,00 m. </p>
<h2>Die Baustruktur und ihr Materialmix </h2>
<p>Das Gebäude ist vollflächig auf Stahlbeton-Bohrpfählen fundiert, welche als Energiepfähle zur Erdwärmenutzung ausgebildet sind. Die Konstruktionen der Bodenplatte (EG) und der Raumzone auf der Nordseite sowie die Decke über dem Erdgeschoss wurden in Ortbeton ausgeführt. Das Dachtragwerk besteht aus vier flachgeneigten Pultdachflächen sowie einer die zentrale Halle überdeckenden Flachdachebene, auf der eine überhohe, riegelartige Oblichtkonstruktion ruht. Die Dachkonstruktion ist als Warmdach mit einer Aufdachdämmung ausgeführt worden. Für das Haupttragsystem gelangten auf den Achsen angeordnete Brettschichtholzträger zum Einsatz. Die gesamte Dachkonstruktion - eine Kombination aus Walm- und Flachdach - ist nicht sichtbar und wird mit einer abgehängten Decke versehen. Einzig im Bereich über dem Atrium, dort wo die &quot;Kiste&quot; aufgesetzt ist, sind die Dachsparren sichtbar. In die aufgesetzte Kiste, die auch dem Lichteinfall dient, sind u. a die Klimageräte integriert. Das als Einfeldträger ausgeführte, vier Meter auskragende Vordach dient als Retentionsfläche. Es ruht auf schlanken Stahlstützen, die keinem Raster folgen und &quot;tanzend&quot; angeordnet sind. Die Stützen zwischen dem aussen liegenden Walzträger und der &quot;Fußpfette&quot; sind rein gestalterischer Natur, haben also keine statische Funktion zu übernehmen. Die Portikusuntersicht ist zur optischen Akzentuierung mit einem leicht reflektierenden Anstrich versehen. Die Lackierung der Stahlstützen weist einen perlmutartigen Lichtreflex auf. </p>
<p>Um den Luftraum in der Mitte des Gebäudes, der mit BSH-Trägern (GL24h, Q/S:100 mm x 800 mm) überspannt wird, verläuft ein Pfettenkranz, auf dem sämtliche Sparren aufliegen. Die Lasten werden über die Pfetten in die Stahlbetonstützen eingeleitet und auf die Decke (über EG) abgetragen. Die Stösse der drei Pfetten auf die Eckstütze (Pendelstütze) wurden ohne Exzentritäten und möglichst montagefreundlich mit (Eck-)Blättern ausgeführt. Die Pfetten liegen an diesem Punkt aufeinander und sind nur konstruktiv verbunden. Die Sparren sind mit Balkenträgern und Stabdübeln angeschlossen. Die Pfetten weisen an den Auflagern Querdruckverstärkungen mit Vollgewindeschrauben auf. </p>
<p><b>Lastabtragung und Aussteifung </b></p>
<p>Die Lasten werden mittels Stahl oder Stahlbetonstützen auf die Betondecke des Erdgeschosses geleitet. Zur Aussteifung werden nur die Bereiche rechts und links des Atriumbereiches herangezogen. Sie erfolgt über die Anbindung der Dachscheibe, die aus Grobspanplatten (OSB, 25 mm) besteht, an den hinteren Treppenhauskern. Aufgrund des sehr weichen Baugrunds mussten hohe Erdbebenkräfte aufgenommen werden. </p>
<p><b>Fassade und Sonnenschutz</b> </p>
<p>Als transparente Fassadenkonstruktion wurde eine Pfosten-/ Riegel-Systemfassade in Metall mit äusseren Abdeckleisten und 3-Fach-Isolierverglasung gewählt. Im Obergeschoss sind schmale, raumhohe Parallelausstellflügel positioniert. Der umlaufende Portikus führt zu einem hohen Grad an Eigenverschattung, wodurch auf aussenliegende Sonnenschutzelemente verzichtet werden konnte. Zusätzliche flankierende Massnahmen, wie innenliegender Blendschutz stellen die Anforderungen an die Behaglichkeit sicher. </p>
<p><b>Brandschutz </b></p>
<p>Das Gebäude gilt als Atriumbau. Deswegen hat das Tragwerk über dem Atrium eine R30-Anforderung. Alle innenliegenden Anschlüsse wurden aufgrund der Einfachheit beim Einfahren durchgeschlitzt und sind dann mit außenliegenden Gipsfaserplatten auf R30 ausgelegt. Das Tragwerk selber, die Brettschichtholzbinder, wurden in diesem Bereich auf 30 Minuten Abbrand berechnet. </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Report</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 12:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diplomfeier der Holzbau-Poliere in Regensdorf</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M596b870f6ff.0.html</link>
			<description>Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung 2012 zum Holzbau-Polier haben 39 Teilnehmer einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Von den 39 Diplomierten der Holzbau-Polierprüfung 2012 haben 35 ihr Diplom anlässlich der Diplomfeier in Regensdorf überreicht bekommen. Den festlichen Rahmen der Veranstaltung gestaltete die Hiag AG. Martin Hochuli, Präsident der Prüfungskommission, hielt die Lobrede: «Geschätzte Poliere, alle Jahre stellt sich für den Prüfungspräsidenten die Frage, was er an der Diplomfeier erzählen soll. Ich merkte am Anfang gleich, dass die Diplomierten ja jedes Mal wechseln. Daher erzähle ich immer dasselbe. – Dieses Jahr ist aber alles anders. Ich habe anfangs Woche einen schönen Steilpass für meine Rede erhalten. Im ‹Bild des Monats› im aktuellen ‹Schweizer Holzbau› wird das Projekt ‹Newport› von Hiag Immobilien vorgestellt. Ich habe mich sehr gefreut, dass unser Gastgeber solche Holzbauprojekte realisiert. Zusätzlich gefreut habe ich mich aber über das Inserat, das zum Artikel gehört. Der dort abgebildete Projektleiter Markus Hediger sass nämlich vor einiger Zeit genauso wie Sie heute als frischgebackener Holzbau-Polier hier. Nach einem Motorradunfall hat er sich berufsbegleitend zum Holzbau-Polier weitergebildet und leitet heute anspruchsvolle Projekte. Er ist für mich ein leuchtendes Beispiel, wie wir uns das mögliche Einsatzgebiet eines Holzbau-Poliers vorstellen.»</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Hochuli gab sich überzeugt, dass die Polierprüfung nach wie vor sehr wichtig ist und auch eine gute Zukunft haben wird. Die Teilnehmerzahlen haben sich auf einem guten Niveau stabilisiert und Holzbau-Poliere haben gegenwärtig keine Probleme, eine attraktive Stelle zu finden.</p>
<h2>Sehr gute Arbeit der Schulen</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Schulen leisten sehr gute Arbeit bei der Vorbereitung auf die Prüfung, meinte der Prüfungspräsident. Und so treten die Prüfungsteilnehmer jeweils gut vorbereitet und ausgerüstet in Sursee an: «Ich freue mich alle Jahre an den Kandidaten, die sich in Sursee der Prüfung stellen. Es sind leistungsbereite und anständige junge Berufsleute, die sich ruhig und konzentriert an die Prüfungsaufgaben machen.» Die Polierprüfung sei eine sehr strenge Prüfung, so Hochuli, viele sagten, es sei der am schwierigsten zu erreichende Abschluss im Holzbau: «Mit ihrem Prüfungserfolg haben Sie bewiesen, dass Sie das Grundwissen und die technischen Fähigkeiten eines Poliers besitzen. Seien Sie stolz auf Ihr Diplom. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg auf Ihrem weiteren Lebensweg.»</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Auch Peter Elsasser, Bereichsleiter Bildung von Holzbau Schweiz, beglückwünschte die Poliere zu ihrem Erfolg. Zusammen mit Daniel Bornoz, FRM, nahm er die Diplomübergabe vor. Auszeichnungen für die beiden höchsten Durchschnittsnoten erhielten Christian Rüegg und Michael Scheuner (4.9) sowie Stefan Kunz, Manuel Wipfli und Alexandre Volet (4.8).</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><i>Diesen Beitrag&nbsp;lesen Sie auch in SHB 02/13</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Bildung</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 17:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gewünscht und realisiert: Holztragwerke für eine Doppel-Tennishalle</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M5a13ce0b3d2.0.html</link>
			<description>Bogenförmige Dachtragwerke überspannen die Spielplätze für Tennis und Badminton, die Garderoben und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bericht des Architekten</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Als wesentlicher Bestandteil des Entwurfsauftrags erwies sich für den Architekten die Überdachung der Indoor-Anlage mit vier Tennis- und fünf Badmintonplätzen, Garderoben, Nassräumen, Restaurant sowie Räumlichkeiten für den späteren Einbau einer Abwartwohnung. Der Wunsch der Bauherrschaft, den Hallenkörper so zu konzipieren, dass seine Dimensionen auch den ATP-Normen für internationale Spiele genügen, stellte eine grosse Herausforderung an den Projektverfasser und die Ingenieure dar. Ein vordringliches Anliegen war zudem, das Dachtragwerk in Holz auszuführen, um in der Halle eine angenehme Akustik sowie ein natürliches Ambiente zu gewährleisten. Diese Vorgaben führten in der Folge zu einem Projekt, das eine Grundrissfläche von 4000 m2 beanspruchte. Die Idee, diese Fläche mit einem einzigen Tonnendach zu überdecken wurde schnell verworfen und durch ein Konzept mit einem Doppel-Tonnendach ersetzt. Dieses hatte den Vorteil, die Halle niedriger gestalten zu können, wobei sich das vorgegebene Lichtraumprofil für internationale Spiele einhalten liess. Als vorteilhaft erwies sich ferner, dass das Gebäudevolumen nicht in das Anflugprofil des nahe gelegenen Flughafens Bern-Belp ragt.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Im Sinne des gewünschten Stimmungsgehaltes im Halleninneren setzt die Kombination der Bogenbinder mit den als Sekundärtragwerk eingesetzten, 100 mm dicken und sichtbar belassenen Holzelementen einen natürlichen und behaglichen Akzent. Die Trennung zwischen den Spielplätzen und den Aufenthaltsräumen erfolgt mit viel Glas, was Transparenz schafft. Die teilweise reichlich verglasten Giebelwände erlauben eine optische Kommunikation mit der Umwelt sowie mit grosser Intensität den Einfall von Tageslicht, was ein helles Ambiente stimuliert. Harmonisch ins Raumgefüge integriert und zu den Spielfeldern ausgerichtet ist eine offene Galerie mit Sitzplätzen. Abgerundet wird das Raumprogramm mit dem im Dachgeschoss befindlichen grosszügigen Konferenzraum. Zusammen mit dem Restaurant lässt das Gesamtkonzept Platz für individuelle Nutzungen. Nach den Vorstellungen der Eigentümer des Centers könnte dieses für die Durchführung von Kongressen, Musikveranstaltungen, Regionalmessen oder Gewerbeausstellungen genutzt werden.</p>
<h2>Bericht des Holzbauingenieurs</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Hauptträger des Dachs über der zweischiffigen Halle bestehen aus zwei BSH-Bogenträgern mit biegesteif angeschlossenen Stützen in den Fassaden. In der Hallenmitte liegen die Rahmen auf einer gemeinsamen Pendelstütze auf. Die bogenförmigen Riegel sind in Brettschichtholz ausgeführt; als Stützen gelangten Stahlträger mit H-Profilen zur Verwendung. Das statisch unbestimmte System reagiert auf asymmetrische Belastungen der beiden Bögen mit Verlagerungen der Einspannmomente in den biegesteifen Rahmenecken. Diesem Umstand musste bereits bei den Lastannahmen mit genügender Sorgfalt Rechnung getragen werden. So wurden für die Schneelasten verschiedene Lastmodelle generiert, um die Auswirkungen von asymmetrisch auftretendem Schnee infolge Verwehungen und Schneesackbildung erfassen zu können. Auch für die Windlasten wurden verschiedene Belastungsmodelle angesetzt. Die statischen Berechnungen wurden nach Theorie II. Ordnung durchgeführt. Dabei mussten in Absprache mit dem Massivbauingenieur auch die zu erwartenden Dehnungen der Bodenplatte berücksichtigt werden. Diese konnten – durch Vorspannen der fugenlosen Bodenplatte über die ganze Hallenbreite – auf ein Minimum beschränkt werden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Bogenbinder weisen, transport- und herstellungsbedingt, einen biegesteifen Montagestoss auf. Der Stoss ist gleichzeitig auch der punktuelle Bereich, von dem aus sich die Trägerhöhe bis zu den biegesteifen Rahmenecken kontinuierlich vergrössert, um dem grösseren Eckmoment zu begegnen. Der grössere Teil des Bogens, vom Montagestoss bis zur Hallenmitte, konnte parallelgurtig verleimt werden. In den jeweiligen Rahmenecken werden die Zugkräfte des Biegemoments mit faserparallel eingeleimten Gewindestangen (System «Ferwood») übertragen. Diese leistungsfähige Verbindung erlaubt eine minimale Anschlussgrösse und eine zeitsparende Montage. Die Druckkräfte werden über Kontaktpressung in die Stahlträger eingeleitet.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In den Giebelwänden wurden die gleichen Trägertypen eingebaut wie in den Innenachsen. Sämtliche Giebelstützen dienen nur als Elemente der Fassadenkonstruktion, haben also keine Vertikallasten abzutragen. Folglich galt es, sämtliche Fassadenanschlüsse vertikal gleitend auszuführen, um das zwängungsfreie Durchbiegen der Bogenbinder zu gewährleisten. Auf die Spannweite von ungefähr 37 m müssen vertikale Verformungen von über 100 mm berücksichtigt werden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><i>Diesen Beitrag&nbsp;lesen Sie auch in SHB 02/13</i></p>
<p><hr class="clearer" /></p>]]></content:encoded>
			<category>Report</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 15:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stolperkampagne - optimal umgesetzt</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M5bed0a1560c.0.html</link>
			<description>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Stolpern und Stürzen sind die häufigsten Berufsunfälle....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Gehen ist für die meisten von uns die natürlichste Sache der Welt und kann nicht gefährlich sein, könnte man meinen. Ein fataler Irrtum, denn die Gefahren durch das Stolpern werden massiv unterschätzt. «Besser aufpassen» lautet eine weit verbreitete Meinung. In Wirklichkeit führen aber oft äussere Faktoren zu Stolper- und Sturzunfällen. Schlechte Beleuchtung, Unordnung, rutschiger Untergrund oder falsches Schuhwerk sind nur ein paar Beispiele für mögliche Stolperfallen. Damit die Betriebe ihre Mitarbeiter für das Thema Stolper- und Sturzunfälle sensibilisieren können, bietet die Suva einen Vorschlag für eine fixfertige Kampagnenplanung an.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Eine erfolgreich umgesetzte Kampagne will geplant sein. Der Start erfolgt durch die Beschaffung von Grundlagen und Fakten. Was kostet ein Unfall respektive ein Stolperunfall? Dies ist eine wichtige Frage, wenn es darum geht, die Geschäftsleitung über eine Stolperkampagne im Betrieb zu informieren. «Die durchschnittlichen Versicherungskosten eines Arbeitsunfalls betragen ca. 4500, diejenigen eines durchschnittlichen Stolperunfalls 7000 Franken. Rechnet man zu diesen Versicherungskosten die Kosten dazu, die durch Lieferausfall, Überstunden, Ersatzkraft organisieren und einarbeiten etc. entstehen, schnellen die Ausgaben massiv in die Höhe», erklärt Erwin von Moos, Kampagnenleiter Arbeitssicherheit.</p>
<h2>Schritt für Schritt zum Erfolg</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Realistisch ist eine Senkung aller Stolperunfälle um 20 bis 30 Prozent. Für die Umsetzung gilt es, eine Massnahmenplanung inklusive Zeitplan zu erstellen. Am besten beginnt man im Betrieb mit einer Startveranstaltung. Diese verspricht eine erste Sensibilisierung der Mitarbeiter. Für diese Startveranstaltung stellt die Suva die DVD «unten» kostenlos bereit. Es gilt immer: Unfallprävention ist Chefsache.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In ihren Workshops macht die Suva einen Vorschlag für eine mögliche Kampagnenplanung und schlägt folgende fünf Schwerpunkte vor:</p><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Starterkit mit Film «unten»: Sensibilisiert die Mitarbeiter, liefert Gesprächsstoff und bietet einen leichten Einstieg.</div></li><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Fotosafari: Mitarbeiter dokumentieren Stolperfallen im Betrieb. Bewusst können so Problemfelder entdeckt und kommuniziert werden.</div></li><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Handlauf thematisieren: Beim Treppensteigen geschehen rund 30 Prozent aller Stolperunfälle. Diese können erheblich reduziert werden, wenn der Handlauf konsequent benutzt wird.</div></li><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Witterung: Jeden Winter verletzen sich mehr Menschen bei Sturzunfällen als bei Autounfällen. Dem gilt es Gegensteuer zu geben. Die Suva stellt Infoblätter und Checklisten zur Verfügung, um diesem Problem im Betrieb entgegen zu wirken.</div></li><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Körperliche Fitness: Schon ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Muskelkraft und damit auch das Gleichgewicht kontinuierlich ab. Wer Kraft und Gleichgewicht regelmässig trainiert, kann diesen natürlichen Prozess verlangsamen.</div></li></ul><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Zusammenfassend lässt sich hervorheben, dass die richtige und regelmässige Kommunikation und Information an die Mitarbeiter das A und O dieser Kampagne darstellen. Bei richtiger und reichlicher Durchführung der Kampagne lassen sich physisches Leid und Ausfallstunden vermeiden. Weitere Informationen zur Kampagne (DVD-Film «unten», Präventionskampagne usw.) können bei der Suva bestellt werden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><i>Diesen Beitrag&nbsp;lesen Sie auch in SHB 02/13</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Sicherheit und Gesundheit</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 12:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Una combinazione di uffici e spazi abitativi realizzata in legno in un’area urbana</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M5a3b284916f.0.html</link>
			<description>L’avanzata della costruzione in legno nell’area urbana è evidente. L’esempio più recente è il...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nell’intento di fruttare meglio, in termini di spazio e di economia, il terreno della propria sede centrale a Brugg, la Società svizzera degli impresa costruttori – in collaborazione con la Fondazione «Haus des Schweizer Bauern», la Fondazione della cassa pensioni dell’agricoltura svizzera e la Cassa malati Agrisano – ha realizzato il complesso «Laur Park». Il progetto abbraccia – oltre agli edifici già esistenti «Haus des Schweizer Bauern» e «Schilplinhaus» – un nuovo stabile residenziale, un nuovo fabbricato adibito a uffici e una nuova autorimessa. All’interno di questo complesso edilizio le strade in lastricato disegnano una fitta rete di collegamenti. Grazie alla sua compattezza il complesso si crea una propria identità – e si fa interlocutore con il nucleo storico, la scuola e il quartiere residenziale.</p>
<h2>Combinazione: uffici e appartamenti</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">La nuova costruzione con uso combinato sposa fra loro contemporanee modalità di costruzione in legno con la moderna tecnica domotica. Per principio ogni piano è concepito come un‘«unità spaziale» flessibilmente suddivisibile in una retinatura di 1,35 m. L’utilizzazione certificata evidenzia fra l’altro una semplice disposizione con corridoio nel mezzo e due allineamenti di locali con due centri scala. La modalità di costruzione applicata ha permesso le più svariate ripartizioni dello spazio fino a creare un ufficio di grandi dimensioni che si estende su un intero piano. I vani luminosi e ariosi sono caratterizzati dalla costruzione in legno a vista e da vedute su tutti i lati sui giardini e sul paesaggio. Le pareti divisorie fra gli uffici e i corridoi sono ideate come vetrate su tutta l’altezza del locale. L’ampio ingresso si configura come un foyer e si apre sulle corti dei giardini. Il terzo piano offre spazio per quattro appartamenti di grande metratura. Una loggia che si snoda sull’intera lunghezza della facciata sud crea spazi esterni capienti e ben riparati.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">La committenza è orgogliosa dell’impiego di materiali naturali per lo stabile di tre piani che ospita gli uffici. Già nel bando del concorso per l’appalto il consorzio edilizio ha richiesto che venisse impiegato legno svizzero per almeno l’80 percento, lanciando così un chiaro segnale a favore delle materie prime indigene: sono stati impiegati 262 m3 di legno da costruzione e 133 m3 pannelli a base di legno e casseforme. La quota di produttori di legno con origine svizzera ammonta all‘83 percento. Lignum ha apprezzato e riconosciuto questo impegno rilasciando una certificazione a favore dei materiali naturali indigeni. Dal profilo architettonico la costruzione vuole ricordare, per la sua fattura, che in quel luogo decenni prima sorgeva una fattoria e un’enorme fienile in legno.</p>
<h2>La struttura portante</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Sopra l’autorimessa in calcestruzzo impastato direttamente sul posto è stata realizzata – integrando staticamente entrambi i centri delle scale in muratura – un’opera portante in legno di tre piani che dal profilo edilizio ricorda uno scheletro. Le finestre tagliafuoco con ampi vetri costituiscono, assieme ai sostegni portanti in legno lamellare (sezione: 140 mm × 220 mm) e alle balaustre in telaio di legno prefabbricato sporgenti sull’intera lunghezza dell’edificio, lo spazio delle pareti esterne. Per il rivestimento esterno (facciata, spalletta) si è optato per legno d’abete di Douglasia con pre-ingrigiamento (sistema «Biood»). Le pareti interne con accoppiamento preciso di spinta non svolgono alcuna funzione portante. La costruzione convenzionale del tetto a padiglione presenta, a seguito della geometria «rotta» della pianta, una superficie imbarcata.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Gli elementi di costruzione rilevanti per la stabilizzazione dell’edificio sono le solette da 6,00 m a 9,00 m realizzate come costruzione composita legno-calcestruzzo (solette collaboranti). Al pianterreno e al 1° piano sono state realizzate delle solette nervate, al 2° piano delle solette nervate con pannello a tre strati visibile dall’interno del locale. Il giunto a scorrimento fra legno e calcestruzzo è assicurato da intagli. Il soffitto a vista in legno massiccio fra i travetti serve a contempo da cassaforma cieca per il calcestruzzo di rivestimento che è stato gettato in loco.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Il concetto antincendio prevede per l’opera portante in legno della costruzione di tre piani adibita ad appartamenti e uffici una resistenza al fuoco di 30 minuti. Per tutti gli elementi costruttivi in legno a vista è stata misurata la loro tenuta al fuoco. In tutti i punti di raccordo e le giunzioni le parti in acciaio sono rivestite per soddisfare i requisiti che garantiscono una resistenza al fuoco di 30 minuti.</p>]]></content:encoded>
			<category>Reportage</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 14:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Carpentiere in tournée</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M50475cc6f3e.0.html</link>
			<description>Per promuovere ulteriormente il fascino delle professioni nel settore della costruzione in legno,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Con «carpentiere in tournée!» Holzbau Schweiz lancia un’offensiva nel campo della comunicazione, per avvicinare i giovani alle variegate professioni della costruzione in legno e far conoscere e radicare meglio in una fascia più ampia della popolazione il profilo professionale del carpentiere. A questo scopo Holzbau Schweiz è alla ricerca di giovani professionisti che abbiano concluso da poco l’apprendistato di carpentiere. Fra i candidati verrà scelta una persona che possiede qualità con le maggiori sfaccettature possibili. Questa persona sarà «in tournée» per sei mesi. In altre parole la persona selezionata avrà l’opportunità di lavorare in quattro-sei carpenterie acquisendo conoscenze in settori speciali, sperimentando le tecniche più moderne, ammirando spettacolari costruzioni in legno e facendo la conoscenza di colleghi di lavoro.</p>
<h2>Al centro di tutto la comunicazione</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">La durata dell’impiego e le aziende che ospiteranno il «carpentiere in tournée!» verranno scelte da Holzbau Schweiz in accordo con il giovane professionista selezionato per la tournée.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Tutto ruota attorno alla comunicazione incentrata sulla tournée – nelle parole, nelle immagini e nei filmati. Il giovane «reporter del settore della costruzione in legno» si serve in primo luogo di canali di comunicazione moderni come Facebook, Twitter e YouTube. Durante questo periodo il «carpentiere in tournée!» è però anche ospite e relatore a fiere ideate per aiutare i giovani nella scelta della professione o nelle scuole.</p>
<h2>Attuazione del progetto dalla primavera</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Le aziende aderenti a Holzbau Schweiz sono invitate a segnalare il progetto a giovani professionisti che hanno ultimato il tirocinio, a motivare potenziali interessati a partecipare a questa esperienza unica e ad appoggiarli nella loro candidatura. Per i giovani e le aziende formatrici il periodo fra la fine dell‘apprendistato e l’inizio della scuola reclute potrebbe rivelarsi il momento ideale per vivere un’esperienza di questo genere risp. un‘opportunità di svago. L’avvio del progetto è previsto per la primavera 2013.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Holzbau Schweiz ringrazia inoltre le aziende che garantiranno la propria disponibilità a sostenere il progetto assumendo il «carpentiere in tournée!» per più settimane. In proposito si sollecitano soprattutto le carpenterie specializzate in campi quali costruzione di ponti, realizzazione di scale, grandi progetti, cleantech ecc. Holzbau Schweiz concorderà la retribuzione del giovane professionista direttamente con le aziende. È importante che il carpentiere abbia tempo, a fianco della sua attività lavorativa, per raccontare della sua tournée (social media, fiere per la scelta della professione, scuole).</p>]]></content:encoded>
			<category>Ass. Svizzera Costr. in Legno</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 12:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CAS Bauphysik im Holzbau gestartet</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M5795d183d0e.0.html</link>
			<description>Mit knapp 20 Teilnehmern ist im Januar an der Berner Fachhochschule die Weiterbildung CAS Bauphysik...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mit knapp 20 Teilnehmern ist im Januar an der Berner Fachhochschule die Weiterbildung CAS Bauphysik im Holzbau gestartet. Die Teilnehmer profitieren in diesem berufsbegleitenden Zertifikats-Lehrgang vom Fachwissen von Experten aus Wirtschaft, Lehre und Forschung und ergänzen ihre bauphysikalischen Grundkenntnisse. Zudem verschaffen sie sich durch das Erlernen von spezifischen Fachkenntnissen im Holzbau und dem Kennenlernen von neuen Bautechniken und Materialien beste Voraussetzungen für ihre weitere berufliche Tätigkeit im wachsenden Markt des qualitativen Holzbaus.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das CAS ist Teil des MAS Holzbaus, anhand dem sich Personen aus der Architektur, dem Ingenieurwesen und artverwandten Berufsfeldern das Wissen und die Kompetenzen für die vielfältigen Möglichkeiten aneignen, die das Bauen mit Holz bietet.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 18:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Büro-/Wohnbau in Holzbauweise auf urbanem Terrain</title>
			<link>http://www.schweizerholzbau.ch/Artikel-Einzelansicht.20+M511b1e48922.0.html</link>
			<description>Der Vormarsch der Holzbauweise auf städtisches Gebiet ist unübersehbar. Jüngstes Beispiel ist die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In der Absicht, das Gelände an seinem Hauptsitz in Brugg räumlich und wirtschaftlich besser zu nutzen, hat der Schweizerische Bauernverband – zusammen mit der Stiftung «Haus des Schweizer Bauern», der Pensionskassenstiftung der schweizerischen Landwirtschaft und der Krankenkasse Agrisano – die Überbauung «Laur Park» realisiert. Diese besteht – neben den bestehenden Gebäuden «Haus des Schweizer Bauern» und «Schilplinhaus» – aus einem neuen Wohnhaus, einem<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Büroneubau sowie einer neu angelegten Tiefgarage. Innerhalb dieses Gebäudeensembles bilden gepflästerte Wege ein dichtes Erschliessungsnetz. Mit seiner Geschlossenheit schafft es sich eine eigene Identität – als Gegenüber von Altstadt, Schulanlage und Wohnquartier.</p>
<h2>Kombiniert: Büros und Wohnungen</h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Der Neubau mit kombinierter Nutzung verbindet zeitgemässe Holzbauweise mit moderner Gebäudetechnik. Jede Etage ist vom Prinzip her als ein im Raster von 1,35 m flexibel unterteilbarer «Einraum» konzipiert. Der Nutzungsnachweis zeigt u. a. einen einfachen Zweibünder mit zwei Treppenhauskernen. Die umgesetzte Bauweise erlaubte unterschiedlichste Raumunterteilungen bis hin zum Grossraumbüro über die gesamte Etage. Die licht- und luftdurchfluteten Räume werden geprägt durch die sichtbare Holzkonstruktion und die allseitigen Ausblicke in die Gärten und die Landschaft. Die Trennwände zwischen Büros und Korridoren sind als raumhohe Verglasungen konzipiert. Die grosszügige Eingangshalle ist in der Art eines Foyers gestaltet und öffnet sich auf die Gartenhöfe. Das dritte Geschoss bietet Platz und Raum für vier grosszügig geschnittene Wohnungen. Eine Loggia über die gesamte Länge der Südfassade schafft geräumige und gut geschützte Aussenräume.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Seitens der Bauherrschaft ist man Stolz auf die naturhafte Materialisierung des dreigeschossigen Bürogebäudes. Schon in der Ausschreibung für die Bauvergabe hat das Baukonsortium verlangt, mindestens 80 Prozent Schweizer Holz zu verwenden, womit ein Zeichen zugunsten schweizerischer Rohstoffe gesetzt werden sollte: Verbaut wurden 262 m3 Konstruktionsholz sowie 133 m3 Holzwerkstoffplatten und Schalungen. Der Anteil an Holzprodukten mit Schweizer Ursprung beträgt 83 Prozent. Die Lignum würdigte mit einer Zertifikatsübergabe dieses Engagement zugunsten einheimischer Naturprodukte. Aus architektonischer Sicht sollte der Bau in seiner Machart daran erinnern, dass hier vor Jahrzehnten ein Bauernhof und eine riesige Holzscheune gestanden haben.</p>
<h2>Die Tragstruktur </h2>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Über der in Ortbeton ausgeführten Tiefgarage wurde – unter statischer Einbindung der beiden Treppenhauskerne in Massivbauweise – ein dreigeschossiges Holztragwerk in skelettartiger Bauweise errichtet. Die raumabschliessenden Fenster mit grossflächigem Glasanteil bilden mit den tragenden BSH-Stützen (Querschnitt: 140 mm × 220 mm) und den über die gesamte Gebäudelänge aussen vorgehängten Brüstungselementen in vorgefertigter Holzrahmenbauweise den Aussenwandbereich. Für die Aussenbekleidung (Fassade, Leibung) wurde Douglasienholz mit vorvergrauter Optik (System «Biood») gewählt. Die Innenwände in Schiebsitz-Ausführung haben keine tragende Funktion zu übernehmen. Die konventionell ausgeführte Walmdachkonstruktion weist aufgrund der «abgeknickten» Grundrissgeometrie eine windschiefe Dachfläche auf.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Für die Gebäudestabilisierung relevante Konstruktionselemente sind die 6,00 m bis 9,00 m weit gespannten Decken in Holz-Betonverbundbauweise. Diese sind über dem Erdgeschoss und dem 1.Obergeschoss als Rippendecken, über dem 2.Obergeschoss als Rippenplatte mit raumseitig sichtbarer Dreischichtplatte ausgeführt worden. Die Schubverbindung zwischen Holz und Beton erfolgt mit Kerven. Die sichtbare Massivholzdecke zwischen den Deckenträgern dient zugleich als Blindschalung für den Überbeton, der vor Ort aufgebracht wurde.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das Brandschutz-Konzept weist für das Holztragwerk des dreigeschossigen Büro-/Wohngebäudes einen Feuerwiderstand von 30 Minuten aus. Sämtliche sichtbaren Holzbauteile sind auf Abbrand bemessen worden. Bei allen Anschlüssen und Verbindungen sind die Stahlteile verdeckt, um der Anforderung eines 30-minütigen Feuerwiderstandes zu entsprechen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><i>Diesen Beitrag&nbsp;lesen Sie auch in SHB 01/13</i></p>
<p><hr class="clearer" /></p>]]></content:encoded>
			<category>Report</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 12:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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