Holzbau Schweiz
16.11.11  |   SHB

Berufsprüfung 2011 der Holzbau-Poliere

Die diesjährige eidgenössische Berufsprüfung zum Holzbau-Polier hat Ende Oktober auf dem Campus Sursee stattgefunden. 60 Kandidaten wurden während 37 Prüfungsstunden in 25 Fächern geprüft. 48 von ihnen haben die Prüfung erfolgreich bestanden, darunter eine Holzbau-Polierin.

An der Polierprüfung 2011 sind die Kandidaten mit dem Zeitdruck gut umgegangen.

An der Polierprüfung 2011 sind die Kandidaten mit dem Zeitdruck gut umgegangen.


Insgesamt 60 Kandidaten, davon 54 aus der deutschen und 6 aus der französischen Schweiz, haben die umfangreiche Prüfungswoche absolviert. Die Kandidaten sind gut ausgerüstet in Sursee angetreten und haben die ganze Woche konzentriert und ruhig gearbeitet. Die EDV-Hilfsmittel, insbesondere CAD, werden von Jahr zu Jahr breiter eingesetzt. Die Prüfungsaufgaben waren gut vorbereitet und es gab wenig Fragen oder Unklarheiten. Mit dem Zeitdruck sind die Teilnehmer gut zurechtgekommen.

 

Für die Korrekturarbeiten wurden über 80 Experten eingesetzt. Es konnten einige neue Experten gewonnen werden. Die Bewertung gab wenig Anlass für Diskussionen. Im Rahmen der Korrekturen wurden auch die Statik- und Fachrechnungsaufgaben analysiert. Bei diesen Fächern war der Notendurchschnitt in den letzten Jahren jeweils unbefriedigend.

Notendurchschnitte wie im Vorjahr

Die Polierprüfung 2011 ist korrekt abgelaufen. Die Prüfung bestanden haben 48 (80%): 44 aus der Deutschschweiz (81%) und 4 aus der Romandie (67%). Die Notendurchschnitte bewegen sich im gleichen Rahmen wie im Vorjahr. Der höchste Notenschnitt wurde im Fach «Zuschnitt und Abbund» mit 5.1 erreicht. Die Fächer «Werkstattplan» und «Maschischinenkunde» mit der Durchschnittsnote von 3.5 machten den Kandidaten am meisten Mühe.

 

In der Prüfungskommission haben dieses Jahr erstmals Joel Morerod und Marco Eberhöfer mitgearbeitet. Die Kommission bleibt für 2012 unverändert. Für die Polierprüfung 2012 werden 40 bis 50 Kandidaten erwartet. Am Prüfungsplan wird sich nichts Grundsätzliches ändern. Um die in der Praxis wichtigen CAD-Kenntnisse weiter zu fördern, wird erstmals eine Detailzeichnung obligatorisch mit CAD (2d) gelöst werden müssen.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in SHB 11/11


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