Holzbau Schweiz
22.03.12  |  Autore: F.Lipp

Regionalveranstaltungen von Holzbau Schweiz sehr gut besucht

Die Regionalveranstaltungen 2012 hat Holzbau Schweiz an fünf verschiedenen Orten in der Deutschschweiz durchgeführt. Präsident Hans Rupli, Geschäftsführerin Gabriela Schlumpf sowie die Ressortverantwortlichen der jeweiligen Bereiche informierten die Mitglieder umfassend über die Projekte und Aktivitäten des Verbandes.

Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden von Präsident Hans Rupli ...

Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden von Präsident Hans Rupli ...

... und von Geschäftsführerin Gabriela Schlumpf über die Verbandsprojekte der nächsten Zeit informiert.

... und von Geschäftsführerin Gabriela Schlumpf über die Verbandsprojekte der nächsten Zeit informiert.


Nach der Begrüssung der zahlreich im Hof zu Wil erschienenen Mitglieder durch Präsident Hans Rupli gab Peter Elsasser, Bereichsleiter Bildung, den Mitgliedern von Holzbau Schweiz Einblicke in die aktuellen Themen aus dem Bildungsressort. Er orientierte über die 2011 durchgeführten Prüfungen (Vorarbeiter: 148 Teilnehmer, 126 bestanden; Polier: 60, 48; Meister: 4, 4) inkl. Einheitsprüfung (775 Teilnehmer, 94 % bestanden) sowie die Prüfungen/Kurse für 2012. Die Ausbildung Holzbearbeiter EBA hat erfolgreich im letzten Sommer mit 96 Auszubildenden begonnen. Bei der Reform der Grundbildung zum Zimmermann läuft aktuell die interne Vernehmlassung. Hier haben alle am Prozess Beteiligten die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Der Ausbildungsbeginn ist für den Sommer 2014 geplant.

Erfolge beim neuen GAV

Die neue Geschäftsführerin Gabriela Schlumpf gab Informationen aus dem Zentralsitz in Zürich und erläuterte die wichtigsten Änderungen des neu verhandelten Gesamtarbeitsvertrages (GAV) Holzbau. Der GAV 2007 wurde bis Ende 2012 verlängert und allgemeinverbindlich erklärt. Das Gesuch um Allgemeinverbindlicherklärung des GAV 2012 wurde beim Seco eingereicht. Präsident Hans Rupli lobte das gemeinsam mit den Sozialpartnern erreichte Verhandlungsresultat, das u. a. Flexibilisierungen ermöglicht.

 

Hans Rupli informierte über die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Kaution und über die Branchenlösung Generationenmanagement. Bei der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz wird geprüft, ob die Trägerschaft sozialpartnerschaftlich geregelt werden soll. Wichtiges Ziel der vereinbarten Branchenlösung Generationenmanagement ist die Reduktion des Fachkräftemangels durch Optimierung der Mitarbeiterbindung an die Betriebe/Branche. Schliesslich zeichnet das wertvolle Qualitätslabel Holzbau Plus Holzbaubetriebe aus, die auf der Basis des GAV Holzbau eine partnerschaftliche Unternehmenskultur und Personalführung praktizieren.

 

Marcel Thomi, neuer Bereichsleiter Technik und Betriebswirtschaft, erläuterte Details zum Kennzahlenvergleich 2010, der nach der Verdoppelung der Teilnehmerzahl im Vorjahr einen Rückgang von 132 auf 114 Teilnehmer zu verzeichnen hatte, aber dennoch lohnendes Zahlenmaterial liefert: Die Branche erfährt eine leichte Zunahme der Wertschöpfung in den letzten Jahren (handwerkliche und industrielle Fertigung); Unternehmen mit industrieller Fertigung weisen 1 bis 2 % tiefere Betriebskosten aus; der betriebliche Cashflow in Betrieben mit industrieller Fertigung war in den letzten Jahren immer höher. Thomi orientierte auch über das laufende Schallschutzprojekt und in Wil – wegen Abwesenheit von Markus Sidler – über die Vision 250 Leben der Suva (Halbierung der BU-Todesfälle und Schwerstunfälle innert 10 Jahren). Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete Paola Bortoletto, Bereichsleiterin M & K, über die Berufsmarketing-Kampagne.

 

Diesen Beitrag lesen Sie auch in SHB 03/12



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